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Die Implementierung von Validierung ist ein leidiges Thema. Bei der Validierung muss man zwischen drei Arten des Validierungskontextes unterscheiden:

  • Validierung von atomaren Eigenschaften. Beispiel: Pflichtfelder.
  • Validierung eines einfachen Modells, bei dem sich die zu prüfenden Eigenschaften innerhalb einer Klasse befinden. Beispiel: Geburtstag liegt vor dem Todestag.
  • Validierung eines komplexen Modells bei dem mehrere Objekte oder Klassen involviert sind. Beispiel: Die Kombination Vorname und Nachname muss eindeutig sein.

Das ASP.NET MVC2 Framework unterstützt die Validierung von Eigenschaften mittels DataAnnotations. Mehr dazu in einem vorherigen Blogeintrag. Der Vorteil dieser DataAnnotations liegt in der Wiederverwendbarkeit der Attribute bei verschiedenen Eigenschaften.

Mit der Version 3 des ASP.NET MVC Frameworks ist eine Modellvalidierung in Kombination mit der Eigenschaftsvalidierung möglich. Da im Gegensatz zur Eigenschaftsvalidierung ist die Modellvalidierung nicht wiederwendbar und wird daher direkt in das Modell implementiert. Dazu muss die Klasse die Schnittstelle “IValidatableObject” mit der Methode “Validate” implementieren. Der Rückgabewert ist ein IEnumerable<of ValidationResults>, die sowohl Modellfehler als auch Eigenschaftsfehler enthält. Das kleine Beispiel zeigt die Verwendung der Modellvalidierung, sowohl für eigenschaftsbezogene Fehler, als auch für allgemeine Modellfehler.

image

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Dass die clientseitige Validierung vor der serverseitigen ausgeführt wird ist logisch. Das bedeutet, das standardmäßig nur die Validierungen der integrierten DataAnnotations durchgeführt wird.

Überraschend ist allerdings folgendes serverseitiges Verhalten, wenn die clientseitige Validierung nicht aktiviert ist: Die DataAnnotation-Validierung werden vor der Modellvalidierung durchgeführt. Hat die DataAnnotation-Validierung mindestens einen Fehler, wird die Modellvalidierung nicht durchgeführt. Das Verhalten hat gewünschte oder unerwünschte Nebenwirkungen. Die serverseitige Validierung wird bei Fehlern mehrmals durchlaufen, einmal für die DataAnnotationen und einmal für die Modellvalidierung. Der klare Vorteil liegt hier, wenn die Modellvalidierung komplexe Datenbankabfragen macht, da diese bei einfachen Modellfehlern nicht durchgeführt werden. Im Gegenzug ist es nicht möglich, Validierungsfehler von DataAnnotations und Modellvalidierung gleichzeitig anzuzeigen.

Die Modellvalidierung ist ein wichtiger Schritt, um die Validierung zu vereinheitlichen. Damit werden individuelle Implementierungen und Konzepte durch ein gemeinsames Konzept abgelöst.

Serverseitige Validierung

Das ASP.NET MVC2 Framework biete eine einfache Möglichkeit zur Validierung eines Modells: Data Annotations. Mit Attributen wird die Validierung für das Modell definiert. Im MVC2 Framework sind vier Validatoren enthalten: Required, StringLength, Range und RegularExpression. weiter lesen

Mvc2_Area-SupportArea Support

In der zweite Version des MVC Frameworks für ASP.NET wurden sog. “Areas” eingeführt. Mit Areas können Controller thematisch gruppiert und als Unterprojekt verwaltet werden. Jede Area bekommt eine eigene Ordnerstruktur mit “Controllers”, “Models” und “Views” und enthält damit zu den Controllern die entsprechenden Views und Models. Eine Area kann als separates Modul betrachtet und entwickelt werden. Große und komplexe Projekte können in kleine überschaubare Module gegliedert werden.

Vorteile ergeben sich besonders, wenn Module tatsächlich unabhängig voneinander implementiert werden. So können wiederkehrende oder zentrale Komponenten wie “Blog”, “Wiki” oder “Benutzeradministration” zentral implementiert und weiterentwickelt werden. Projekte, welche diese Komponenten verwenden, können auf diese Module verweisen oder bei kundenspezifischen Anpassungen einen bestimmten Entwicklungsstand verwenden und anpassen.

Areas anlegen und verwenden

Areas werden im Visual Studio über das Kontextmenü “Hinzufügen” –> “Bereich/Area” hinzugefügt. Nach der Eingabe des Namens werden die Verzeichnisse und die Infrastruktur für das erweiterte Routing (“[Area-Name]AreaRegistration.cs”) angelegt. Die Area-Registration erbt von einer Klasse “AreaRegistration” um die Routen separiert pro Modul definieren zu können. Dadurch wird eine absolute Unabhängigkeit der Module realisiert.

Für Links innerhalb der Applikation kann weiterhin die “Html.ActionLink()” Methode verwendet werden. Es muss nur ein weiteres Routing-Schlüsselwort “Area” in den RouteValues für die Ziel-Area definiert werden. Zu beachten ist allerdings die polymorphe Signatur der Methode.

<li><%: Html.ActionLink("Admin", "Index", "Default", new {Area = "Admin"}) %></li>
<li><%: Html.ActionLink("Admin", "Index", "Default", new {Area = "Admin"}, new {}) %></li>

Die 2. Zeile scheint gleich zu sein, da der Parameter leer ist. Der leere Parameter bewirkt aber den Aufruf einer anderen Methode wegen einer anderen Methodensignatur. Im ersten Fall wird der Parameter mit der Area Definition als “HtmlAttributes” interpretiert. In zweiten Fall wird der leere Parameter als “HtmlAttributes” interpretiert und die Area Definition wird zu "RouteValues”.

Die Methode “ActionLink()” arbeitet relativ zu der aktuellen Area. Befindet man sich in der Root Area ist alles kein Problem. Befindet man sich allerdings innerhalb einer Area wird als Default die aktuelle Area verwendet. Wichtig wird das bei zentralen Menüs oder in der Masterpage. Die Masterpage eines Standard MVC2 Projektes enthält Links auf die Startseite (DefaultController –> Index) ohne Angabe einer Area. Innerhalb einer Area wird daraus der Link auf die Startseite der Area (Area/DefaultController –> Index). Der Link unabhängig von der Area auf die Startseite muss also mit leerer Area erfolgen:

<li><%: Html.ActionLink("Admin", "Index", "Default) %></li>
<li><%: Html.ActionLink("Admin", "Index", "Default", new {Area = ""}, new {}) %></li>

Zwei Controller, ein Name

Gibt es in einem Projekt zwei Controller mit dem gleichen Namen funktioniert die automatisch generierte Default-Route nicht mehr. Das MVC Framework ist nicht in der Lage ohne Angabe des Namespaces den richtigen Controller zu finden, das MVC nur den Kurznamen kennt. Der Default-Route muss in einem solchen Fall der Namespaces des Default-Controlles als Parameter mitgegeben werden.

routes.MapRoute(
    "Default", // Routenname
    "{controller}/{action}/{id}", // URL mit Parametern
    new { controller = "Home", action = "Index", id = UrlParameter.Optional }, // Parameterstandardwerte
    new [] {"SmartHome.Mvc"} // Namespace
);

Shared Views

Bei der Verwendung der Shared Views ist zu berücksichtigen, dass bei automatisch ermittelten Controls erst in der betreffenden Area und anschließend in der Root Area nachgeschlagen wird. Interessant werden diese Aspekte bei z.B. EditorTemplates oder DisplayTemplates. So können Views zentral bereitgestellt und für Areas separat überschrieben werden.

Mvc2_Page_Lookup

Fazit

Areas sind eine sehr gute Erweiterung des Frameworks. Sind die Stolpersteine bekannt können Areas intuitiv verwendet werden. Besonders im Hinblick auf die modulare Entwicklung von Komponenten bieten sich hier viele Möglichkeiten. Durch das Verwenden eines Team Foundation Servers und Workspacedefinitionen ist ein Zusammenstecken einer Applikation sehr einfach, da wirklich auf die Module innerhalb eines andern Ordners im TFS verwiesen werden kann.

Disclaimer: Diejenigen, die sich gerne unvorbelastet an die FizzBizz Coding Kata heranwagen möchten, sollten hier besser nicht weiterlesen. Der Artikel wird verschiedene Lösung zeigen ;)

Einleitung

Unser firmeninternes Coding Dojo hatte eine relativ einfache Kata: FizzBuzz. Zwar ist die Aufgabe einfach und überschaubar, aber dafür sind die Erweiterungen vielfältig. Bei dieser Kata konnte man das Prinzip von Unit Test und Test Driven Development verdeutlichen. Erweitert man die Implementierung, kann die Implementierung der alten Anforderungen direkt getestet werden. Man merkt also, ob man über die neue Anforderung die alten Anforderungen vergessen hat. Als Organisator habe ich mir in Vorfeld Gedanken über die mögliche Implementierung gemacht, da ich einer der beiden Programmierer war. Bei der Kata musst ich dafür Sorgen, dass die Schnittstellen/Vorgaben so definiert sind dass der Test keine weiteren Vorgaben für die Implementierung macht als die Schnittstelle. Folgendes Klassengerüst war also vorgegeben:


public class FizzBuzzer
{
    public IEnumerable<string> FizzBuzz(int maxZahl)
    {
        throw new NotImplementedException();
    }
}

Das Pair-Programming-System ist auch in ein verändertes Ping-Pong geändert worden: Ich habe einen Test geschrieben, mein Co-Programmierer hat den Test implementiert und ich habe den nächsten Test geschrieben.

Dojo Lösung

Die Lösung im Dojo war die einfachste aller Möglichkeiten…eine Implementierung der Methode und das wars. Selbst als die Erweiterungen kamen wurde der FizzBuzzer höchstens um zwei Konstruktor-Parameter erweitert. Und damit die Tests laufen gabe es einen Default-Konstruktor mit dem Standard “3″ und “5″.


public class FizzBuzzer
{
    #region Felder
    private int _n;
    private int _m;
    #endregion

    #region Konsturktor: (), (n, m)
    public FizzBuzzer() : this(3,5)
    {
    }

    public FizzBuzzer(int n, int m)
    {
        _n = n;
        _m = m;
    }
    #endregion

    public IEnumerable<string> FizzBuzz(int maxNumber)
    {
        //Plausibilitäts prüfung
        if (maxNumber < 1)throw new ArgumentException("Nur Zahlen größer 0 sind erlaubt");
        if (maxNumber > 100000) throw new ArgumentException("Nur Zahlen kleiner oder gleich 100000 sind erlaubt");

        //Liste anlegen
        List<string> words = new List<string>();

        //Alle Zahlen durchlaufen und prüfen
        for (int curNumber = 1; curNumber <= maxNumber; curNumber++)
        {
            //Zahl durch n und m teilbar?
            if ((curNumber % _n) == 0 && (curNumber % _m) == 0)
                words.Add("FizzBuzz");
            else if ((curNumber % _m) == 0)
                words.Add("Buzz");
            else if ((curNumber % _n) == 0)
                words.Add("Fizz");
            else
                words.Add(curNumber.ToString());
        }

        //Ergebniss zurückliefern
        return words;
    }
}

Das ist natürlich nur eine von vielen Varianten einen FizzBuzz zu implementieren. Der Ansatz bei dieser Implementierung ist eine Klasse mit einer Funktion, die alle Varianten enthält. Versucht man eine Erweiterung mit beliebig vielen Fizz-Buzz-Zahlen und Wörtern, würde man die Zahl/Wort Kombination wahrscheinlich in einem Dicitonary ablegen und den zusammengesetzten String (FizzBuzz) für jeden Key des Dictionarys erweitern. Diese Lösung funktioniert nur, weil der Alorithmus zum Ermitteln des FizzBuzz gleich ist und nur durch eine Zahl parametrisiert ist. Ändert sich der Algorithmus oder ist der Algorithmus zum Zeitpunkt der Implementierung unbekannt, ist diese Lösung ungünstig oder funktioniert gar nicht mehr.

Delegaten als Parametrierung

Die Lösung, über die Werte zu Parametrieren reicht also nicht aus, da auch der Algorithmus und die Anzahl der Funkionen (Delegaten)variabel sein kann. Damit muss es eine Lösung geben, mit der ich Funktionen übergeben kann. Und von diesen Möglichkeiten gibt es in C# viele.

Schnittstellen

Der Klassiker ist eine Schnittstelle IFizzBuzz oder eine abstrakte Basisklasse mit unterschiedlichen Implementierungen für die verschiedenen Algorithmen. Mehr oder weniger parametrisierte Implementierungen dieser Schnittstelle werden an eine “Add” Methode des FizzBuzzers übergeben.


public class InterfaceFizzBuzzer
{
    private List<IFizzBuzz> buzzList = null;

    public InterfaceFizzBuzzer()
    {
        buzzList = new List<IFizzBuzz>();
    }

    public void Add(IFizzBuzz aBuzz)
    {
        buzzList.Add(aBuzz);
    }

    public IEnumerable<string> FizzBuzz(int maxNumber)
    {
        IList<string> result = new List<string>();

        for (int i = 1; i <= maxNumber; i++)
        {
            // Result ermitteln
            var numberResult = string.Empty;
            foreach (var item in buzzList)
                currentRes += item.GetForNumber(i);

            // Ergebnis hinzufügen
            if (string.IsNullOrEmpty(numberResult))
                result.Add(i.ToString());
            else
                result.Add(numberResult);
        }

        return result;
    }

Die Schnittstelle mit einer entsprechenden Implementierung sieht dann wie folgt aus:


public interface IFizzBuzz
{
    string GetForNumber(int number);
}
class SimpleFizzBuzzImpl : IFizzBuzz
{
    private int _baseNumber;
    private string _word;

    public SimpleFizzBuzzImpl(int baseNumber, string word)
    {
        _baseNumber = baseNumber;
        _word = word;
    }

    public string GetForNumber(int number)
    {
        if (number % _baseNumber == 0) return _word;
        return string.Empty;
    }
}

Lamba Expressions

Lamba Expressions finde ich für kleinen Aufgaben genial. Man kann Logik an eine Funktion übergeben, ohne dafür entsprechende Schnittstellen, Delegaten oder abstrakte Basisklassen zu definieren. Der besondere Charme liegt dabei in der Übergabe in Logik, die nur einmal benutzt wird, wie bei “where” in LINQ. Die Lamba-Version des FizzBuzzer hat auch eine “Add” Methode, nimmt aber einen Parameter vom Typ Func<int, string> statt des Interfaces an.


public class LambdaFizzBuzzer
{
    private List<Func<int, string>> buzzList = null;

    public LambdaFizzBuzzer()
    {
        buzzList = new List<Func<int, string>>();
    }

    public void Add(Func<int, string> aBuzz)
    {
        buzzList.Add(aBuzz);
    }

    public IEnumerable<string> FizzBuzz(int maxNumber)
    {
        for (int i = 1; i <= maxNumber; i++)
        {
            var currentRes = string.Empty;
            foreach (var item in buzzList)
                currentRes += item.Invoke(i);
            yield return string.IsNullOrEmpty(currentRes) ? i.ToString() : currentRes;
        }
    }
}

Die Verwendung des FizzBuzzer ist dann entsprechend mit Lambda-Expressions.


LambdaFizzBuzzer fb = new LambdaFizzBuzzer();
fb.Add(i => (i % 3 == 0) ? "Fizz" : string.Empty);
fb.Add(i => (i % 5 == 0) ? "Buzz" : string.Empty);

Fazit

Es gibt unterschiedliche Varianten, Code als Parameter an eine Methode zu übergeben. Interfaces und Lambda Expressions habe ich hier gezeigt. Delegaten und abstrakte Basisklasse sind hier zwar nicht vorgestellt, unterscheiden sich aber konzeptionell nicht großartig von Interfaces und Lambda Expressions. Der architekturelle Unterschied oder Frage ist, ob man den Code wiederverwenden möchte und die Algorithmen Teil der Architektur sind oder ob es “flüchtiger Code” wie Lambda Expressions sind.

In einem Kommentar einer meiner Blogeinträge kam die Frage auf, ob man nicht eine Extension Method für das ‘??’-Konstrukt machen kann. Da habe ich mir die Frage gestellt, ob das überhaupt geht. Denn letztlich würde ja eine Methode auf einem Null-Objekt aufgerufen. Hier ein bißchen Code um den Sachverhalt zu verdeutlichen.


    public class Program
    {
        static void Main(string[] args)
        {
            // NULL-String deklarieren
            string str = null;
            // Funktioniert NICHT, da es eine Klassenmethode ist
            var bar = str.Contains("elo");

            // Funktioniert, da es eine Extension Method ist
            var foo = str.IfIsNull("Hello");
            // Funktioniert auch! isFoo == "foo"
            var isFoo = ((string)null).IfIsNull("foo");
        }
    }

    internal static class StingExtension
    {
        public static string IfIsNull(this string hello, string alternateText)
        {
            if (hello == null) return alternate;
            return hello;
        }
    }

Aber warum funktioniert das? Weder erscheint eine Compiler Fehlermeldung, noch der ReSharper jammert und zur Laufzeit wird auch keine Exception geworfen. Der Grund liegt in der Übersetzung von Extension Methods durch den Compiler. Eine Extension Method erscheint zwar als Klassenmethode, wird aber durch den statischen Aufruf der Methode ersetzt. Und eine statischer Methodenaufruf ist für Null-Objekte möglich und die Prüfung innerhalb der Methode verhindert die Exception. Damit wirft der Aufruf einer Extension Method auf “Null”-Objekte keine NullReferenceException. Klingt komisch, ist aber so.

Wer kennt das nicht: “NullReferenceException”. Entweder prüft man im Code ständig auf NULL oder man riskiert unschöne Programmabstürze. Durch ständige “if (… == null) {} else {}” Blöcke wird der Code schnell unleserlich und damit schwierig zu verstehen. Hier sind ein paar Varianten von NULL-Prüfungen und anderen schlanken, aber effektiven Varianten, um den Code leserlicher zu gestalten.

Beispiel

Das folgende Beispiel zeigt eine klassische “if…then..else” Abfrage mit vielen Zeilen Code um lediglich den Standardtext “leer” zurück zu geben, falls die Eigenschaft “Name” des Objekt NULL ist, ansonsten die Eigenschaft “Name” des Objektes.

if (myObject.Name == null)
{
    return "leer";
}
else
{
    return myObject.Name;
}

Variante 1

if (myObject.Name == null)
    return "leer";
else
    return myObject.Name;

Variante 2

// entweder so ...
myObject.Name == null ? return "leer" : return myObject.Name;
// oder so ...
return myObject.Name == null ? "leer" : myObject.Name;

Variante 3

return myObject.Name ?? "leer";

Das Erweitern des Tools “stsadm.exe” zum Verwalten des MOSS 2007 ist mit .NET nicht sehr aufwändig. Es muss eine Klasse geschrieben werden, welche die “ISPStsadmCommand” Schnittstelle implementiert. Die Assembly in der sich die Klasse befindet muss Signiert werden und anschließend muss eine XML Konfigurationsdatei, die eine Verbindung mit dem stsadm-Command herstellt, geschrieben werden.

Dieses Beispiel ist in der Lage, eine Seite rekursiv zu löschen, da das “deleteweb” Command ist nicht in der Lage ist, ein SPWeb mit Unterseiten zu löschen.

    /// <summary>
    /// Klasse für die Schnittstelle ISPStsadmCommand zum Bereitstellen des stsadm Befehls.
    /// </summary>
    public class RDeleteWeb : ISPStsadmCommand
    {
        #region ISPStsadmCommand Members

        /// <summary>
        /// Anzeigen der Hilfe
        /// </summary>
        public string GetHelpMessage(string command)
        {
            StringBuilder res = new StringBuilder();
            Assembly asm = Assembly.GetAssembly(this.GetType());
            res.AppendLine("Thomas Mentzel - (C) 2007 Softwareküche");
            res.AppendLine("STSADM Extensions Version " + asm.ToString());
            res.AppendLine();
            res.AppendLine("usage:");
            res.AppendLine("   -url <URL>");
            res.AppendLine("");
            return res.ToString();
        }

        /// <summary>
        /// Einstiegspunkt üfr das STSADM
        /// </summary>
        public int Run(string command, System.Collections.Specialized.StringDictionary keyValues, out string output)
        {
            Assembly asm = Assembly.GetAssembly(this.GetType());
            output = "Thomas Mentzel - (C) 2007 Softwareküche";
            output += "STSADM Extensions Version " + asm.ToString();

            //Wenn kein Parameter, dann Infofenster
            if (keyValues.Count <= 1)
            {
                output = GetHelpMessage(command);
                return 0;
            }

            // Nur Command "RemoveInheritedPermissions" durchführen
            if (String.Compare(command, "RDeleteWeb", true) == 0)
            {
                output += DoRDeleteWeb(keyValues);
                return 0;
            }
            else
            {
                throw new InvalidOperationException("Funktion wird nicht unterstützt. " + command);
            }
        }

        #endregion

        #region DoRDeleteWeb

        /// <summary>
        /// Recursive deletes then web and all subwebs.
        /// </summary>
        private string RDeleteAWeb(SPWeb web)
        {
            StringBuilder res = new StringBuilder();
            res.AppendLine("Deleting " + web.Url);

            if (web.Webs.Count > 0)
            {
                foreach (SPWeb subweb in web.Webs)
                {
                    res.Append(RDeleteAWeb(subweb));
                }
            }
            web.Delete();

            return res.ToString();
        }

        /// <summary>
        /// Recursive deletes then web and all subwebs.
        /// </summary>
        private string DoRDeleteWeb(System.Collections.Specialized.StringDictionary keyValues)
        {
            SPSite site = new SPSite(keyValues["url"]);
            SPWeb web = site.OpenWeb();
            StringBuilder res = new StringBuilder();
            res.AppendLine(RDeleteAWeb(web));
            return res.ToString();
        }

        #endregion
    }

Der nächste Schritt ist das Erzeugen einer signierten Assembly und das Erzeugen der XML Datei mit folgender Beispieldaten:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<commands>  

    <command class="StsadmCommand.RDeleteWeb, StsadmCommand, Version=1.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=affe000020021980" name="RDeleteWeb" />  

</commands>

Der .NET Reflector hilft dabei, die vollständigen Assembly-Informationen auszulesen.

Schließlich muss die Assembly nach “%CommonProgramFiles%Microsoft SharedWeb Server Extensions12bin” und das XML nach “%CommonProgramFiles%Microsoft SharedWeb Server Extensions12conf” kopiert werden.

Nun sollte beim Aufruf von “stsadm.exe” ohne Parameter eine Liste die Operation des “stsadm.exe” inklusive “rdeleteweb” erscheinen.

Ich habe mich endlich mal mit den Extension Methods von C# auseinander gesetzt. Das ist ja um vieles einfacher als ich dachte ;) Hier mal ein kleines Beispiel, das den String Datentyp um eine Methode “ToInt32()” erweitert. weiter lesen

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